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Es ist eines der wenigen Domainen in Frankreich, die die verschiedenen Revolutionen ohne Veränderung der Größe ihres Gebietes überstanden haben. Die Fläche ist heute genau die gleiche, die im Kataster von Cassini im Jahr 1575 eingetragen ist
Im Lauf des 19. Jh. hat das, Landgut leider seinen einstigen Glanz verloren. Die Weinstöcke und Olivenbäume wurden ausgerissen oder verbrannt, und Wald breitete sich auf dem Kulturland aus. Die Erde liegt brach, die Gebäude verfallen.
Im Jahr 1979 beginnt ein gigantisches Werk, um diesem historischen Boden, der zum größten Teil mit abgerundeten Kieselsteinen bedeckt ist, zu neuem Leben zu verhelfen. Es werden Gräben angelegt, die das Wasser ableiten, die Hänge werden in Nord-Süd-Ausrichtung neu gestaltet.
Zur Zeit der Römer wuchsen hier Reben, deren Wein, auf der nahegelegenen Via Domitia nach Rom befördert wurde.
Im Lauf der folgenden zwanzig Jahre werden 180 Hektar mit Rebstöcken angelegt. Die Reben werden auf Edelstahldraht geführt, damit die Trauben nicht mit dem Boden in Berührung kommen.
Cecile Chancel entwirft gemeinsam mit dem berühmten Landschaftsgärtner Tobbie Loup De Viane drei Gartenterrassen um das Schloss herum, an die sich die weiten Weinfelder anschließen.
Für den Entwurf der Weinlager benutzte der Architekt Jean-Jacques Pichoux die goldenen Regeln des Döminikaner-Orden. Unter seinem Zeichenstift entstanden mit alten Dachziegeln bedeckte Ge- bäude, aie den Eindruck machen, hier schon seit allen Zeiten ihren Platz zu haben. Im Inneren befinden sich hochmoderne Ausrüstungen für die Vinifikation, klimatisierte Lagerbehälter und Barriquen.
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